>>>-----Kurdistan Karte und geographische Informationen  Kurdistan Land Karte-----<<<

Wir sind die Kinder der Median Empire und des  Kyaxares نحن أبناء المتوسط والإمبراطورية

Em Kurden Zaroke Medi / Medya Kyaxares

Kurdistanكردستان   

Kurden und den Namen eines Symbols als einer der verbleibenden Teile der Stadt Salt geographischen, historischen und Tribal, Tribal und Behörden zurückzuführen Hälfte auf dem Gebiet und wissen, dass es (die Kurden

     

Die Kurden: Geschichte

 

Ein BildDie Kurden sind neben den Arabern, Persern und Armeniern eines der ältesten Völker der Region. Das von ihnen besiedelte Land wird Kurdistan gennant. Die Kurden haben ihre eigene Sprache, Kurdisch. Kurdisch gehört zur indo-europäischen Sprachfamilie und gehört neben dem Persischen, Afghanischen und dem Beludischen zur Gruppe der iranischen Sprachen. Mit dem Arabischen und dem Türkischen ist Kurdisch nicht verwandt.

Die Kurden sind eines der ältesten Kulturvölker der Erde. Schon vor über viertausend Jahren wurden sie in sumerischen Texten erwähnt. In der Antike kannte man sie unter verschiedenen Namen – auf welche Weise schließlich der Name „Kurde“ entstanden ist, darüber streiten sich die Gelehrten bis heute.Die Griechen nannten es Kurdons, die Assyrer bezeichneten es als Kardo und für die Armenier war es Kordoin.Der Name Kurdistan taucht zum ersten Mal für das Gebiet zwischen Aserbeidschan, Luristan und dem westlichen Zagros bei den Seldjuken auf, die von der Mitte des 11. bis in die Mitte des 12. Jh. im Iran regierten. In frühen Zeiten wurde das Gebiet von den Sumerern Karkada (oder Qurti), von den Aramäern Bethqarda, von den Armeniern Kurtichia und von den Griechen Land der Karduchen genannt.

Spuren menschlichen Lebens lassen sich in diesem Gebiet bis zur jüngeren Altsteinzeit zurückverfolgen. In den Höhlen von Schanidar und Hazarmerd im irakischen Teil Kurdistans wurden Menschenskelette des Neandertaler-Typus gefunden.

Vor sechs Jahren entdeckten deutsche und amerikanische Archäologen in Hakkari im türkischen Teil Kurdistans auch ein 9000 Jahre altes Dorf, welches Steinbauten aufwies, die von einem entwickelten Gemeinschaftsleben zeugen. In diesem Teil Kurdistans lebten verschiedene Volksgruppen. Die bekanntesten unter ihnen waren die Urartu zwischen dem Van-See und und dem Ararat im 12. Jahrtausend v. Chr. und die Lulu im zentralen Zagros im 3. Jahrtausend v. Chr. Kurdistan

Am Ende des 3. Jahrtausends wurde das Gebiet von den Sumerern und den Akkadiern erorbert. Der akkadische könig Sargon ließ auf einer Tafel festhalten, daß er das Land der Qarda erobert habe. Diese Bezeichnung für Kurdistan wurde somit bereits lange Zeit, bevor ein kurdisches Nationalbewußtsein entstand, verwendet.

Am Anfang des 2. Jahrtausends geriet das Land zuerst unter babylonische und später unter assyrische Herrschaft. Als sich die Meder im 8. Jh. v. Chr. von der assyrischen Herrschaft befreiten, wurde das Land zu einem Teil des medischen Reichs. Die Meder und Chaldäer eroberten Assyrien, zerstörten im Jahre 612 v. Chr. die Hauptstadt Ninive und teilten das Land unter sich auf. Das medische Reich weitete sich von Zentralaliran bis an die Grenze Armeniens aus.

Nach dem Untergang des medischen Reichs wurde das Land ein Teil des Achmänidenreichs. Wie aus der Geschichte bekannt ist, wurde der Achmäniden König Darius III von Alexander dem Großen besiegt, wodurch das ganze Land unter griechischer Herrschaft bis in die Mitte des 3. Jh. v. Chr. geriet.

Unter Ardavan (Arsace) gewannen aber die Perser ihre Selbständigkeit wieder. Das von Ardavan errichtete Parther-Reich umfaßte u. a. auch das kurdische Gebiet von 247 v. Chr. bis 226 n. Chr. Danach besiegte der persische Führer Ardaschir Papakan die Parther und gründete das sassanidische Reich, das bis zur Mitte des 7. Jh. bestand und sich ebenfalls über Kurdistan erstreckte.

Der griechische militärische Führer und Historiker Xenophon beschreibt in seinem bekannten Werk „Anabasis“ das Gebiet der Karduchen und berichtet, daß diese kriegerisch und dem persischen Großkönig nicht unterworfen seien: „...überschreite man aber den Strom, so führe der Weg gen Westen nach Lydien und der sich über das Gebirge nach Norden ziehende zu den Karduchen. Diese, sagten die Gefangenen, bewohnten das Gebirge, seien kriegerisch und dem Großkönig nicht unterworfen“. Der von Xenophon beschriebene Rückzug, auch „Marsch der Zehntausend“ genannt, stieß nördlich von Mesopotamien auf die Kurden. Bei ihrem Marsch durch das Gebiet der Karduche hatten es die zehntausend Soldaten nicht einfach. Denn dadurch, daß sie den Karduchen, die geflohen waren, zurückgelassene Lebensmittel wegnahemn, machten sie sich diese zu Feinden. Dazu Xenophon: „...flüchteten mit Weib und Kind in die Berge... Lebensmittel konnte man in Menge finden... Die Karduchen... machten wir uns zu Feinden, weil wir uns gezwungen sahen, uns die Lebensmittel zu nehmen...“

Im Tatenbuch des Ardaschirs, des Gründers der Sassaniden Dynastie, wird überdies erzählt, daß Sasan, der Vater Ardaschirs, sich jahrelang bei den „Kurtikan(1) Shupanan“, den kurdischen Nomaden, versteckt habe.

Unter den Historikern und Ethnologen, die sich mit der Frage des Ursprungs der Kurden befassen, herrscht die Meinung vor, daß das heutige Land Kurdistan um die Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. „iranisiert“ wurde. Das kurdische Volk soll um diese Zeit aus einer autochthonen Bevölkerung im Norden und Nordosten Mesopotamiens, die von den Medern iranisiert wurde, entstanden sein.

Desweiteren berichtet der arabische Geschichtsschreiber Tabari in seinem Werk „Geschichte der Nationen und Könige“ über einen kurdischen Aufstand unter Mihr Hasan-al Kurdi in den Jahren 839 bis 841 n. Chr. gegen den 8. Abbasiden Kalif nördlich von Mosul. Auch an den Aufständen von Babak von 816 bis 837 n. chr. und an den Sklavenaufständen von 868 bis 883 n. Chr. sollen die Kurden teilgenommen haben.

Am Ende des 12. Jh. spielten die Kurden unter Saladin, einem Kurden mit Sultantitel, eine große Rolle, so insbesondere bei der Befreiung der Mittelmeerküste von den Kreuzrittern. In Palästina stellte sich Saladin siegreich dem 3. Kreuzzug entgegen, an dem der französische König Philippe Auguste, der englische König Richard Löwenherz und der deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa, teilnahmen. In der entscheidenden Schlacht von Accra waren die meisten Heeresführer unter Saladin Kurden.

Nach der Invasion der Mongolen im 13. Jh. zogen sich die Kurden für lange Zeit in die Berge zurück.

In den letzten drei Jahrhunderten der Abbasiden Herrschaft, welche von 750 bis 1258 dauerte, entstanden in verschiedenen Teilen des Kalifats kurdische Dynastien, von denen die bekanntesten die Dostekiden, die im 10. und 11. Jh. im nördlichen Teil Kurdistans mit der Hauptstadt Miafarqin regierten, und die Hasnawiden, die ebenfalls um diese Zeit in den östlichen Gebieten Kurdistans mit der Hauptstadt Dinawar regierten, waren.

Bis zum Anfang des 16. Jh. lösten sich in diesem Gebiet verschiedene andere Dynastien ab. So die Seldjuken von 1038 bis 1158, die Mongolen von 1156 bis 1336 und die Taimuriden von 1370 bis 1495.

Nach der Errichtung des Safawidenstaates unter dem Schah Ismail im Jahre 1501, entwickelte sich Kurdistan zum Schlachtfeld der dauernden Kriege zwischen dem neugegründeten Safawidenstaate im Osten und dem Othomanischen Reich im Westen, die beide die Erweiterung ihrer Territorien anstrebten.

Nach der Schlacht von Chaldiran im Jahre 1514 wurde Kurdistan in zwei große Teile geteilt, wobei der eine Teil dem Osmanischen Reich und der andere Teil dem Safawiden Reich einverleibt wurde. Diese Teilung wurde im Vertrag von Kasri-Schirin in der Mitte des 17. Jh. verankert.

Obwohl in Iran sich mehrere Dynastien ablösten, so die Afscharen und Kadjaren, blieb die festgelegte Grenzlinie bis zum Ende des ersten Weltkrieges im Vertrag bestehen.

Unter der Herrschaft der Kara-Koyunlu und Ak-Koyunlu im 14.und 15. Jh. waren die Kurden von konfessionellen Konflikten schwer betroffen. Später haben die Othomanen in ihren Kriegen gegen den Safawiden den Faktor Religion ausgenutzt. Schon vor der Schlacht von Chaldiran gewann Sultan Salim den kurdischen Geistlichen und Fürsten Idris al-Bidlinsi für sich, damit er für ihn auf die Kurden Einfluß nehme. Er beauftragte ihn, in seinem Namen mit den kurdischen Fürsten zu sprechen, um sie im Kriegsfall gegen den „gemeinsamen Feind“, den Schiiten Schah Ismail für sich zu gewinnen.

Als der Sultan die Perser überfiel, schlossen sich ihm sechzehn kurdische Fürsten an. Im Namen des Sultan schloß Fürst Bidlinsi einen Vertrag mit den kurdischen Fürsten, der die Unabhängigkeit der Fürstentümer und ihre Unterstützung gegen fremde Überfälle sicherte. Als Gegenleistung verpflichteten sich die kurdischen Fürsten, dem Sultan Tribut zu zahlen und ihm im Kriegsfalle beizustehen.

Im 18.und 19. Jh. gab es in Kurdistan drei politische Systeme: Unabhängige Fürstenregierungen (Hukumat), Provinzen ( Sancak), die den kurdischen Fürsten zu Lehen gegeben wurden und osmanische Staatsprovinzen, in welchen die Kurden innerhalb ihres Stammes einen freien Spielraum hatten.

Bis in die Mitte des 19. Jh. herrschten in Kurdistan zahlreiche Fürsten, welche die Oberherrschaft der jeweiligen Zentralregierungen anerkannten, aber in ihren inneren Angelegenheiten selbständig waren. Einer der Fürsten, Mohammad Pascha, gründete sogar einen eigenen Staat. Er ließ eigenes Geld prägen und hatte offizielle Kontakte mit dem Ausland. Die letzten Fürstentümer waren diejenigen von Soran, Banan und Botan im osmanischen Teil und das Fürstentum Ardalan im iranischen Teil Kurdistans.

In der zweiten Hälfte des 19. Jh. festigten die Zentralregierungen in Teheran und Istanbul ihre Macht. Die sozio-ökonomische Struktur der Fürstentümer blieb im türkischen Teil Kurdistans erhalten bis der Sultan Mahmud seine Zivilverwaltung nach Kurdistan auszudehnen versuchte und was einer Entmachtung der kurdischen Fürstentümer gleichkam. Die bürgerliche Revolution und die Entwicklung des Kapitalismus hat den Prozeß der Entmachtung der Fürstentümer ebenfalls beeinflußt. Auch schlug der Versuch von wenigen kurdischen Fürsten, die kurdischen Fürstentümer zu vereinigen, fehl. So wurden Vereinigungsversuche von Bedir-Khan in den Jahren 1843 bis 1847 und von Sait Bey in den Jahren 1829 bis 1830 blutig niedergeschlagen. Der größte und einer der bekanntesten Aufstände war derjenige von Ubaidullah Nahri in den Jahren 1880 bis 1881, der sich über die beiden Teile Kurdistans erstreckte.

Die Aufständischen nahmen im Iran das Gebiet von Mahabad ein und drangen bis nach Täbris vor. Dieser Aufstand wurde mit Hilfe der osmanischen Armee ebenfalls niedergeschlagen.

Fast alle Aufstände waren unorganisiert und von einem territorialen Interesse geprägt, die einzelnen Fürstentümer zu erhalten oder auszudehnen. Unter den Fürstentümern gab es weder eine ökonomische, noch eine politische noch eine religiöse Bindung. (1). Es gibt einen Dorf mit dem gleichen Namen in der Nähe von Tatvan



Ein Bild Die aus Mittel-Asien stammenden Türken sind nach dem 11. Jahrhundert über den Iran nach Anatolien gekommen und haben zuerst den Seldschuken- und danach den Osmanen-Staat gegründet. Kurdistan war lange Zeit Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen dem osmanischen und dem persischen Reich. Zu der Zeit haben kurdische Fürstentümer mal für die eine mal für die andere Seite Partei ergriffen und somit ihren Autonomie-Status bewahrt. Im Jahr 1638 jedoch wurde Kurdistan durch den Vertrag von Kasri Schirin zwischen diesen beiden Staaten offiziell aufgeteilt. Seitdem haben beide Staaten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts die kurdischen Fürstentümer kriegerisch bekämpft, um sie aus der Welt zu schaffen.

Der Kampf der Kurden gegen diese beiden großen Staaten erhielt ab Beginn des 19. Jahrhunderts einen nationalen Charakter. Kurdische Fürsten wie Bedirchan und Yazdanschêr sowie religiöse Führer wie Scheich Ubeydullah haben für die Einheit und die Unabhängigkeit Kurdistans gekämpft, wurden jedoch besiegt.

 

Kurdistan wird verteilt

Nach dem Ersten Weltkrieg ging das Osmanische Reich in die Geschichte ein, auf seinem ehemaligen Territorium entstanden neue Staaten. Nachdem am 10. August 1920 unterzeichneten Vertrag von Sévres sollte dort auch ein Staat Kurdistan entstehen. In der Folgezeit wurde dies jedoch nicht realisiert. Mit dem am 24. Juli 1923 unterzeichneten Vertrag von Lausanne wurde der zum osmanischen Territorium gehörende Teil Kurdistans noch einmal aufgeteilt. Ein Teil wurde dem englischen und französischen Mandat unterstellt, wo später Syrien und Irak entstanden. Der größte Teil Kurdistans blieb innerhalb der Staatsgrenzen der auf den Trümmern des Osmanischen Reiches gegründeten Republik Türkei.

Das Osmanische und das Persische Reich, die Kurdistan unter sich aufgeteilt hatten, haben zu keiner Zeit die Existens des kurdischen Volkes in Frage gestellt. Auch die Republik Türkei hatte anfänglich ihre neuen Grenzen als die "Grenzen des Misak-i Milli (Nationalpark), die die von der türkischen und kurdischen Mehrheit besiedelten Gebiete einschließen" definiert. Auf der ersten Sitzung der Großen Nationalversammlung in Ankara waren ca. 70 kurdische Abgeordnete anwesend, die offiziell als "Abgeordnete Kurdistans" bezeichnet wurden. Der türkische Vertreter Ismet Pascha erklärte in Lausanne:"Kurden und Türken stellen die eigentlichen Bestandteile der Republik Türkei dar. Kurden sind keine Minderheit, sondern eine Nation; die Regierung in Ankara ist sowohl die Regierung der Türken als auch der Kurden".

Kurdische Aufstände

Ein Bild Nach Unterzeichnung des Lausanner Vertrages änderte sich die Politik Ankaras jedoch rasch. Die Strukturen des neuen Staates wurden gänzlich nach den türkischen Interessen gebildet. Die Existenz der Kurden wurde geleugnet. Neben der kurdischen Sprache und der Ausübung kurdischer Kultur wurden auch die Begriffe ´Kurdisch` und `Kurdistan` verboten. Die kemalistische Führung berücksichtigte die multikulturelle Struktur Anatoliens, die ein Völkermosaik darstellte, nicht im geringsten. Sie machte zum Grundstein ihrer Politik, andere Sprachen und Kulturen in die türkische Kultur einzuschmelzen und dadurch "eine einzige Nation" zu schaffen. Artikel 39 des Lausanner Vertrages, wonach die Staatsbürger der Türkei getreten und die kurdische Sprache im Erziehungs- und Pressewesen gänzlich verboten. Von Kurden zu sprechen und die Unterdrückung zu kritisieren, galt als ein schwerwiegendes Vergehen und wurde massiv bestraft.

Die Kurden leisteten im Jahre 1925 unter Scheich Said Widerstand gegen diese Politik. Der Aufstand wurde jedoch blutig niedergeschlagen, zehntausende von Kurde wurden getötet und vertrieben. Auch in der Folgezeit kam es zu kurdischen Aufständen. Die bedeutendsten fanden im Jahre 1930 in Ararat und 1938 in Dersim statt. Der türkische Staat hat in Kurdistan ständig Krieg geführt.

Nach 1938 folgte eine relative Ruhephase von etwa 20 Jahren Dauer. Allerdings ist es nicht verwunderlich, daß die Kurden, die alle nationalen Rechte entbehrten und massiven Unterdrückungsmaßnahmen unterworfen waren, die in Armut und Unwissenheit getrieben wurden und denen alle friedlichen und legalen Möglichkeiten des politischen Kampfes versperrt wurden, sich gegen die grausame Unterdrückung erneut bewaffnen. Seit 1979 regiert die Türkei Kurdistan mit Kriegsrecht, Ausnahmezustand und einem schmutzigen Krieg.

 

Aufstände in Irak

In den anderen Teilen Kurdistan ging eine ähnliche Entwicklung vonstatten. Die Kurden innerhalb der Grenzen Iraks, das heißt in Süd-Kurdistan, leisten seit dem Ersten Weltkrieg ebenfalls Wiederstand. Zuerst unter Scheich Mahmud Barzenci (1919 - 1923) und danach unter Scheich Ahmed Barzani und seinem Bruder Mustafa Barzani (1933 und danach) fanden Aufstände statt. Auch diese Aufstände haben die Kurden auch gewisse kulturelle Rechte erhalten. Sie bekamen Schulen, Universitäten, Radiosendungen usw. Die kurdische Kultur hat sich in diesem Teil ziemlich weit entwickelt.

Der größte kurdische Aufstand in diesem Teil Kurdistans begann im Jahre 1961 wiederum unter Mustafa Barzani und dauerte bis 1970. Im Jahre 1970 einigten sich die Kurden mit der Zentralregierung auf eine Autonomie. Die Regierung in Bagdad hielt die Kurden jedoch hin und ignorierte die Vertragsbestimmungen. Aus diesem Grund begann im Jahre 1975 der Krieg von neuem. Mit einigen zeitlichen Unterbrechungen dauerte er bis zum Jahre 1991 an.

Der Krieg gegen die Kurden ist den Irak teuer zu stehen gekommen. Um die Unterstützung der Kurden zu unterbinden, hatte das Saddam-Regime dem Iraner gegenüber zuerst Gebietskonzessionen gemacht. Um diese Gebiete zurückzuerobern, begann er danach einen acht Jahre dauernden, zerstörerischen Krieg gegen den Iran. Dabei wurde Kurdistan verwüstet und der Irak setzte sogar Giftgas gegen die Kurden ein. Nach Beendigung dieses Krieges griff er dann Kuweit an. Die Entwicklung danach dürfte jedem bekannt sein. Saddam erlitt im Krieg gegen die Alliierten eine schwere Niederlage. Die Kurden waren zunächst einer Massenvertreibung ausgesetzt, später wurde dann mit Beschluß der Vereinten Nationen eine Sicherheitszone für Kurden eingerichtet. Die Flüchtlinge kehrten in ihre Heimat zurück. Im sogenannten "Nord-Irak", also in Süd-Kurdistan, riefen die Kurden ein Parlament ins Leben und bildeten eine nationale Regierung.

Noch heute ist das Irak-Problem nicht gelöst. Das Land steht unter UN-Embargo, die Kurden befinden sich in einer äußerst schwierigen Lage.

 

Aufstände in Iran

Der Iranische Staat hat gegenüber den Kurden eine Politik der Unterdrückung, ähnlich der des kemalistischen Regimes in der Türkei, angewendet. Als nach dem 2.Weltkrieg der Iran vom Norden her von der Sowjetunion und von Süden her von England besetzt wurde, konnten die Kurden etwas Luft holen und organisierten sich rasch. Es wurde die Demokratische Partei Kurdistans gegründet, anschließend die Kurdische Republik Mahabad proklamiert. Als jedoch der Krieg vorüber war, schaffte die Regierung in Teheran, auch mit politischer Unterstützung Englands und Amerikas, die Republik Mahabad aus der Welt.

Der Widerstand des kurdischen Volkes hat aber nicht aufgehört. Als das Schah-Regime im Jahre 1978 zu Ende ging, konnte dieser Teil Kurdistans noch einmal die Freiheit genießen. Diese Phase dauerte allerdings auch nicht lange. Die Angriffe des neuen Regimes unter den Mollahs ließen nicht lange auf sich warten. Der aus diesem Grund 1979 begonnene bewaffnete Widerstand dauert bis heute an.

Zusammengefaßt hat das kurdische Volk, abgesehene von den Aufstände davor, nach dem Ersten Weltkrieg und bis in die Gegenwart in diesen drei großen Teilen Kurdistans gegen eine grausame Unterdrückung und Kolonialisierung ständig Widerstand geleistet und für die Aufrechterhaltung seiner Identität, die Inanspruchnahme seiner nationalen Rechte und die freie Bestimmung seines eigenen Schicksals gekämpft. Unser Volk hat in diesem Kampf hunderttausende von Menschen verloren, ist Opfer von Massenverteibungen geworden. Ihm ist viel Leid zugefügt worden. Hier liegt in der Tat ein Völkermord vor. Doch leider sind sowohl die Völkergemeinschaft als auch die Organisation der Vereinten Nationen bei dieser Tragödie unseres Volkes ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden und haben den Geschehnissen nur zugeschaut.

 kurdmania.com -     kurdistan24.com

Bahoz

fonter